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[Azubi-Blog] Ausbildung Mediengestalter. Was sollte ich beachten?

Wer es in Erwägung zieht Mediengestalter zu werden, sollte zuvor ein paar grundlegende Dinge beachten. Gut gestaltete Anzeigen, Websites und eindrucksvolle Bildbearbeitungen sind definitiv fesselnd und schön anzusehen, aber nicht mal eben ohne weiteres erstellt. Sie erfordern nicht nur gute Kenntnisse im Umgang mit gängiger Bearbeitungssoftware und einen guten Blick fürs Wesentliche, sondern auch Zeit. Daher solltet ihr hinterfragen, ob ihr euch vorstellen könnt, mehrere Stunden am PC zu sitzen und Projekte über Wochen zu begleiten.

Eine gewisse Affinität im Umgang mit Computern und Software ist unerlässlich. Word, Excel und Powerpoint sind dabei natürlich gängigste Basics und dürfen keine Fremdwörter sein. Aber auch E-Mails schreiben, zum Beispiel mit Outlook, und eine vernünftige Kommunikation mit Kunden und Lieferanten gehören dazu. Das Arbeiten mit der Creative Suite von Adobe ist schon lange Standard in vielen Agenturen, weswegen ihr die eine oder andere Testversion schon mal verwendet haben solltet. Dabei ist klar, dass der Umgang mit den Programmen gerade am Anfang nicht perfekt ist. Jedoch solltet ihr schon wissen, welche Software wofür angewendet wird: Photoshop, Illustrator, InDesign. Viele Betriebe setzen erste Erfahrungen in der Anwendung gängiger Bearbeitungs- und Erstellungssoftware voraus.

Spätestens bei der Erstellung einer Bewerbungsmappe mit Beispielarbeiten (eure erste Referenz und Eigenwerbung) werden die entsprechenden Programme benötigt. Natürlich lässt sich dabei auch auf Freeware zurückgreifen. Beim Entwerfen eurer Beispielarbeiten werdet ihr auch merken, ob ihr euch gerne mit der Erstellung von Medien befasst.

Um den Beruf genauer kennenzulernen und was alles damit verbunden ist, empfiehlt es sich im Vorhinein, ein oder mehrere Praktika zu machen. Dadurch könnt ihr erste Erfahrungen sammeln, Einblicke gewinnen und habt die Möglichkeit den Betrieb kennenzulernen. Denn gerade der Betrieb ist einer der wichtigsten Faktoren für eine gute Ausbildung. Die Ausrichtung des Betriebes beeinflusst stark die Entwicklung des Auszubildenden, da Mediengestalter in vielen Bereichen zum Einsatz kommen. Daher habe ich mich für eine Ausbildung in einer Werbeagentur entschieden.

Vorsicht ist bei der Auswahl des Betriebes ebenfalls geboten. Auch in der Medienbranche gibt es leider Betriebe, die die Entwicklung ihrer neuen Mitarbeiter nicht ernst nehmen und somit den Ansprüchen einer Ausbildung zum Mediengestalter nicht gerecht werden.

Wer also Mediengestalter werden möchte, sollte sich schon im Voraus ein wenig mit dem Berufsbild befassen, Spaß dabei haben eigene Arbeiten zu entwerfen und seiner Kreativität freien Lauf lassen ;-)


Daniel


Verfasst am 04.05.2015
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